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SUMMARY:ISPPM Jahrestagung 30.10.–01.11.2026
DESCRIPTION:The­ma: Oxy­to­zin — Neu­ro­bio­lo­gie von Geburt und Bezie­hung im Span­nungs­feld zwi­schen psy­cho­the­ra­peu­ti­scher Chan­ce und Miss­brauch als Geburts­in­ter­ven­ti­on\nOxy­to­zin ist ein Schlüs­sel­hor­mon unse­res neu­ro­tro­pen Sys­tems, das ganz wesent­lich in zen­tra­le Berei­che unse­rer sozia­len Kom­pe­tenz, unse­rer Bin­dungs- und Lie­bes­fä­hig­keit, der Sexua­li­tät, der Schmerz­re­gu­la­ti­on und ande­rer wich­ti­ger Funk­tio­nen unse­res Kör­pers regu­lie­rend und har­mo­ni­sie­rend ein­greift. Oxy­to­zin ist ein Boten­stoff der Lie­be, des Glücks, der Bin­dung, der Nähe und des Frie­dens. Es gibt vie­le Grün­de, die­ses Hor­mon zu schüt­zen.\nOxy­to­zin ist aber auch ein wich­ti­ges Hor­mon bei der Regu­la­ti­on der Geburt. Es sorgt in der Aus­tritts­pe­ri­ode für einen straf­fen Mus­kel­to­nus der Gebär­mut­ter­wand, an dem sich das Kind her­aus­be­we­gen kann. Es nimmt der Gebä­ren­den den Geburts­schmerz und macht das eigent­lich Uner­träg­li­che erträg­lich. Es sorgt nach der Geburt für die Kon­trak­ti­on der Gebär­mut­ter und ver­hin­dert damit Nach­blu­tun­gen. Es fes­tigt die Bin­dung zwi­schen Mut­ter und Kind und ermög­licht das Stil­len.\nLei­der wur­den und wer­den die kon­trak­ti­ons­för­dern­den Eigen­schaf­ten des Oxy­to­zins auch als Geburts­in­ter­ven­ti­on miss­braucht, um Wehen aus­zu­lö­sen und den Geburts­pro­zess zu beschleu­ni­gen. Dabei wur­den die hoch­emp­find­li­chen Mecha­nis­men der Oxy­to­zin­aus­schüt­tung und die Gefahr einer Her­un­ter­re­ge­lung des Rezep­tor­sys­tems bei Mut­ter und Kind trotz seit Jahr­zehn­ten vor­han­de­ner Daten­la­ge unter­schätzt – mit schwer­wie­gen­den Fol­gen für Bin­dung und Stil­len.\nDie 38. Jah­res­ta­gung der ISPPM rich­tet sich an alle in der Psycho- und Kör­per­the­ra­pie, der Bin­dungs­för­de­rung und in der Geburts­hil­fe täti­gen Berufs­grup­pen. Sie wid­met sich ganz den viel­fäl­ti­gen Aspek­ten der Nut­zung als bin­dungs­för­dern­des Hor­mon und des Miss­brauchs einer wich­ti­gen Res­sour­ce unse­rer kör­per­li­chen, psy­cho­so­zia­len und sexu­el­len Gesund­heit.\nFreu­en Sie sich auf Vor­trä­ge, Sym­po­si­en und einer Podi­ums­dis­kus­si­on mit unse­ren inter­na­tio­na­len Red­nern: Op. Dr. Hakan Coker (FA Gynä­ko­lo­gie u. Geburts­hil­fe, Tür­kei), Esther Göbel (Heb­am­me), Prof. Dr. med Sven Hil­de­brandt (Prof. für Frau­en­heil­kun­de u. Geburts­hil­fe), Dr. med. Lud­wig Janus (Psy­cho­anal. Psy­cho­the­ra­peut), Nese Kara­be­kir (Geburt­psy­cho­the­ra­peu­tin, Tür­kei), Prof. Dr. med. C. Albrecht May (Prof. für Ana­to­mie), Prof. Dr. rer. med. Chris­tia­ne Schwarz (Prof. f. Heb­am­men­wis­sen­schaf­ten), Prof.in Dr. sc. Kata­lin Var­ga (Ungarn) u.A.\n\n\n\nWei­te­re Infos fol­gen\nAnge­dacht ist auch Teil­nah­me per Zoom / mit Über­set­zung.\nWei­ter­bil­dungs­punk­te für Heb­am­men und Ärz­te wer­den bean­tragt.  \nFrei­tag: 9.30–13.00 Uhr Work­shops\nFrei­tag:  15.00–18.00 Uhr Mit­glie­der­ver­samm­lung\nFrei­tag: 19.30 — 21.00 Uhr Eröff­nung der Tagung\nSams­tag: 9.00–18.30 Uhr Vor­trä­ge, Sym­po­si­en\nSams­tag: 19.30 Uhr Fest­abend\nSonn­tag: 09.00 — 12.30 Uhr Sym­po­si­um, Fish­bowl, Ende: ca. 13.30 Uhr,\nSonn­tag: 15.00–18.30 Uhr  Work­shops 
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