HILFETELEFON SCHWIERIGE GEBURT: 0228 9295 9970

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ISPPM Netzwerktreffen „Traumasensibler und positiv wirksamer Geburtsplan“

Geburts­plä­ne als fes­ter Bestand­teil der Vor­be­rei­tung auf die Geburt kön­nen dabei hel­fen, die eige­nen Gedan­ken zu ord­nen und sich einen Über­blick über die ver­füg­ba­ren Optio­nen zu ver­schaf­fen.

Wie steht es aber um die­se Wahl­mög­lich­kei­ten, die in einem übli­chen Geburts­plan ste­hen? Wie steht es um die dar­in getrof­fe­nen Ent­schei­dun­gen? Und wie steht es um die­se Form der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem medi­zi­ni­schen Per­so­nal?
Aktu­el­le Stu­di­en deu­ten dar­auf hin, Geburts­plä­ne ver­bes­sern die Bezie­hun­gen nicht, son­dern kön­nen statt­des­sen zu Irri­ta­tio­nen beim Per­so­nal füh­ren, was sich nega­tiv auf die geburts­hilf­li­chen Ergeb­nis­se aus­wirkt (Jones et al. (1998)). Heb­am­men neh­men häu­fig Druck in Bezug auf Geburts­plä­ne wahr (Welsh 2014).
Die­se Plä­ne sind weder fle­xi­bel, noch räu­men sie den Eltern erwei­ter­te Hand­lungs­mög­lich­kei­ten ein. Nicht sel­ten sind Heb­am­men von den For­de­run­gen irri­tiert und füh­len sich in ihrer Kom­pe­tenz sowie in ihren Ein­schät­zun­gen und Vor­schlä­gen den Geburts­ver­lauf betref­fend ein­ge­schränkt. Gleich­zei­tig ist der Auf­bau von Ver­trau­en zwi­schen Eltern und medi­zi­ni­schem Fach­per­so­nal ent­schei­dend für das emo­tio­na­le Wohl­be­fin­den wäh­rend der Geburt. 
Men­schen, die in der Ver­gan­gen­heit nega­ti­ve Erfah­run­gen gemacht haben, vor allem im medi­zi­ni­schen Kon­text, haben häu­fig Angst und Miss­trau­en und wen­den Ver­mei­dungs­stra­te­gien an. Wer­den ihre Erfah­run­gen und Bedürf­nis­se im Rah­men des tra­di­tio­nel­len Geburts­plans erkannt und berück­sich­tigt? 

Auf der Grund­la­ge der mit den Kli­en­ten ange­wand­ten Ver­fah­ren habe ich einen Leit­fa­den ent­wi­ckelt, der den Eltern hel­fen kann, ihren indi­vi­du­el­len Geburts­plan zu erstel­len. Mit die­sem Art von Geburts­plan kön­nen Eltern aktiv Ein­fluss auf ihre Bedürf­nis­se, Bewäl­ti­gungs­stra­te­gien und wohl­tu­en­de Bezie­hun­gen wäh­rend der Geburt neh­men. “

Refe­ren­tin: Zuz­a­na Laub­mann, Mgr, MA, HPP, 

stu­dier­te Grund­schul­päd­ago­gik, Sozio­lo­gie und Päd­ago­gik. Sie ist Heil­prak­ti­ke­rin für Psy­cho­the­ra­pie, Soma­tic Expe­ri­en­cing Prac­ti­tio­ner und Sys­te­mi­sche Bera­te­rin. Als zer­ti­fi­zier­te Dou­la beglei­te­te sie von 2017 – 2024 über­wie­gend Frau­en mit belas­ten­den Erfah­run­gen in der Ver­gan­gen­heit. Außer­dem lei­tet sie zahl­rei­che Work­shops, unter ande­rem den Work­shop »Wenn trau­ma­be­trof­fe­ne Frau­en gebä­ren« nach Pen­ny Sim­kin und Phyl­lis Klaus und den Work­shop »Trau­ma­sen­si­bler und posi­tiv wirk­sa­mer Geburts­plan«. Sie ent­wi­ckel­te einen Leit­fa­den für Eltern, der sie dabei unter­stützt, ihren indi­vi­du­el­len Geburts­plan zu erstel­len. 

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Datum

17. Mai 2024
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CEST
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