Bindungsanalyse Tagung
Thema: Von Anfang an verbunden — die Kraft der vorgeburtlichen Beziehung
Diese 9. Bindungsanalyse-Tagung ist nicht um den 9. Monat der Schwangerschaft zentriert, eher um alles, was dem Kind innen seit und mit der Verbindung von Samen und Ei widerfuhr. Die Entscheidung von György Hidas, dem Begründer der Bindungsanalyse neben Jenö Raffai, die Bindungsanalyse als präventive Methode sei eine „kopernikanische Wende“, ist nach wie vor stimmig.
Die Bindungsanalyse als präventive Methode stellt das intrauterine Kind in den Mittelpunkt und begleitet es in seinem Raum hilfreich. Es galt den beiden Erfindern nicht, dem Wissen neue Theorien hinzuzufügen. Die Sprache dieser Methode konnte so nicht die der exakten Wissenschaften sein, die allein der Erwachsenenwelt zugehört.
Sie konnte nur in großer Offenheit für frühere und neue Innenbewegung in der Schwangerschaft in Mutter und Vater des neuen Wesens entstehen. Ein Bindungsanalytiker hilft dabei, die Offenheit zu erhalten. Immer wieder hören wir aus Bindungsanalysen, wie das Baby an einem Finger die Mutter zu sich in seinen Lebensraum zieht und sie beglückt bei ihm ist, auch wenn sie sich unvermutet ganz winzig fühlt gegenüber einem großen Kind. Eine Mutter, ein Vater können sich befreunden mit ihrem Baby und seine Bewegung als Körpersprache wahrnehmen. Sie können für das Kleine da sein als Hilfe aus ihrer Sicht des Lebens. Das Baby trägt es ihnen gern an und möchte sich gehalten und geliebt fühlen. Doch in ihm sind noch viele andere Stimmen seines Erbes wie in jedem Menschen, die es in seinem Leben in sich bewegt.
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns auf der Tagung dieser Vielstimmigkeit des menschlichen Lebens nachzugehen und die Kraft des intrauterinen Kindes zur Bindung in neuer Weise zu achten.
Preise siehe Flyer, Anmeldung: www.bindungsanalyse.de/aktuelles/
- Sprache Deutsch