HILFETELEFON SCHWIERIGE GEBURT: 0228 9295 9970

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0228 9295 9970

Online — Jahrestagung der GPPP

The­ma: Krie­ge ver­ste­hen — und was man gegen sie tun kann

Steht der „Alb­traum der Geschich­te“ mit der unge­heu­er­li­chen Gewalt in den
gesell­schaft­li­chen Struk­tu­ren und der Auf­ein­an­der­fol­ge von Krie­gen in einer

Wech­sel­wir­kung mit den eben­so unge­heu­er­li­chen Gewalt­aspek­ten in den Eltern-Kind-
Bezie­hun­gen im Ver­lau­fe der Geschich­te, also dem „Alb­traum der Geschich­te der

Kind­heit“, wie er im Rah­men der Psy­cho­his­to­rie in den letz­ten Jahr­zehn­ten erforscht
wor­den ist? Die Ant­wort der Psy­cho­his­to­rie, der Erfor­schung der psy­cho­lo­gi­schen Aspek­te
im geschicht­li­chen Gesche­hen, ist ein ein­deu­ti­ges „Ja“, wie es in dem Buch „Das
emo­tio­na­le Leben der Natio­nen“ von dem Begrün­der der moder­nen Psy­cho­his­to­rie Lloyd
deMau­se und eben­so in den Tagungs­bän­den der „Gesell­schaft für Psy­cho­his­to­rie und
poli­ti­sche Psy­cho­lo­gie“ in Deutsch­land zusam­men­fas­send dar­ge­stellt wur­de,
(www.psychohistorie.de, www.mattes.de).
Durch die Zusam­men­füh­rung ver­schie­de­ner For­schungs­fel­der, wie ins­be­son­de­re der
Erfor­schung der lebens­ge­schicht­li­chen Ent­wick­lung des mensch­li­chen Gehirns und der
damit in Wech­sel­wir­kung ste­hen­den see­li­schen Ent­wick­lung, kön­nen wir heu­te die­se
dunk­len Schat­ten­sei­ten des in sei­ner Art so erfolg­rei­chen kul­tur­schaf­fen­den Pri­ma­ten
Homo sapi­ens bes­ser ver­ste­hen.
Galt in der Geschich­te der Krieg sogar als kul­tu­rel­le Insti­tu­ti­on, dann spä­ter als
schick­sal­haft hin­zu­neh­men­de Heim­su­chung und in den letz­ten Jah­ren immer offe­ner als
gesell­schaft­li­ches Ver­bre­chen, so ver­bin­det sich damit ein zuneh­men­des Ver­ständ­nis,
dass Krie­ge von ein­zel­nen Per­so­nen und gesell­schaft­li­chen Grup­pen in einer heu­te
ver­steh­ba­ren Kon­flikt­dy­na­mik initi­iert wer­den. Ein wesent­li­cher Aspekt ist dabei, dass
durch die Geburt in einem Zustand der neu­ro­lo­gi­schen Unrei­fe und die damit ver­bun­de­ne
Abhän­gig­keit von den Sozia­li­sa­ti­ons­be­din­gun­gen frü­hes­te beein­träch­ti­gen­de
Trau­ma­ti­sie­run­gen eine gro­ße Rol­le spie­len und die emo­tio­na­le Per­sön­lich­keits­rei­fe von
Ein­zel­nen und auch von gan­zen gesell­schaft­li­chen Grup­pen zutiefst beein­träch­ti­gen
kön­nen. Die­se Trau­ma­ti­sie­run­gen füh­ren dann dazu, dass Kon­flik­te sehr rasch nur durch
Gewalt lös­bar erschei­nen, was auf der gesell­schaft­li­chen Ebe­ne dann Krieg bedeu­tet.
Die­ses neue und erwei­ter­te Ver­ständ­nis der Psycho- und Sozio­dy­na­mik von Krie­gen wird
auf der Tagung in ein­zel­nen Schrit­ten dar­ge­stellt und erläu­tert.

Prei­se und wei­te­re Infos hier

 

  • Sprache Deutsch
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Datum

27. - 28. Juni 2026

Uhrzeit

Ganztags

Standort

ONLINE

Veranstalter

Gesellschaft für Psychohistorie und politische Psychologie (GPPP)
Telefon
06221 892729
E-Mail
Tagung@psychohistorie.de
Webseite
https://psychohistorie.de
QR Code
  • Sprache Deutsch

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