Rundbrief
April 2026
Liebe Mitglieder und interessierte Leserinnen und Leser,
so wie der Frühling in der Natur seine Vielfalt entfaltet, zeigt und leuchtet, so viel Bewegung ist zur Zeit im prä- und perinatalen Feld!
So haben uns in den letzten Wochen viele Informationen erreicht, nehmen Sie sich ein wenig Zeit für all die interessanten Aktivitäten:
Martina Takacs und Kola B. Brönner sind frisch zurück von dem diesjährigen ENCA Treffen in Warschau. Auch dieses Jahr waren die Aktivitäten der Vereine europäischer Länder beeindruckend und sehr bereichernd. Länderübergreifende Zusammenarbeit gegen Gewalt unter Geburt mit entsprechenden Untersuchungen und Studien. Wir sahen ein Hebammenmuseum!!! Es war sehr berührend im Vergleich zu Deutschland, wie Hebammen z.B. mit einer Ahnengalerie geachtet werden und mit Stolz die alten Bücher gezeigt wurden, in denen das Hebammenwissen schon im 17. Jahrhundert überliefert wurde. Ein ausführlicherer Bericht kommt im 2. Teil des Rundbriefes, den wir in Kürze senden werden.
Netzwerktreffen
Wir beginnen mit den Netzwerktreffen der kommenden Wochen:
23.04.26, 19.30h CET, Matthew Appleton: ‘Jedes Baby hat eine Geschichte zu erzählen. Eine Einführung in die integrative Babytherapie’
Babys verraten durch ihre Körpersprache viel über ihre Erfahrungen während der Geburt und im vorgeburtlichen Leben. Diese Körpersprache ist sowohl ausdrucksstark als auch sehr spezifisch, wird jedoch sowohl von Eltern als auch von Fachleuten weitgehend ignoriert, da sie als bedeutungslos angesehen wird. Wenn sie jedoch wahrgenommen und angemessen darauf reagiert wird, können Babys die Traumata, die sie in sich tragen, heilen. Dieses Webinar enthält einen Film über die therapeutische Arbeit mit Babys und eine Einführung in die Prinzipien der Integrativen Babytherapie (IBT).
Englisch, Übersetzung in alle Sprachen möglich, Anmeldung hier: https://isppm.ngo/?fluent-form=111
26. April 26, 18 — 20.30 h CET europäisch-amerikanische Psychohistorien Tagung
In ihrem Bestreben, die psychohistorische Forschung zu vertiefen und auszuweiten, veranstaltet die International Psychohistorical Association (IPhA) eine themenspezifische Konferenz, die europäische Perspektiven auf die psychologischen Grundlagen von Geschichte und Gesellschaft in den Vordergrund rückt.
Diese Veranstaltung schafft einen Raum, um zu untersuchen, wie entwicklungsbezogene, kulturelle und historische Kontexte sowohl das Leben des Einzelnen als auch kollektive Prozesse prägen und wie diese Dimensionen stärker in die psychohistorische Arbeit integriert werden können. Tagung in englisch. Weitere Informationen hier
17.05.26 Netzwerktreffen mit dem Hilfetelefon Deutschland wird vertragt.
Im Rahmen der internationalen Woche zur Respektvollen Geburt dieses Jahr mit dem Slogan “Birth loud — Be prowd” bieten wir 2 Netzwerktreffen an:
20.05.26, 18.30h CET Symposium mit Prof. Dr. Sven Hildebrandt, Esther Göbel, D. Ludwig Janus, Maya Kerpenisan und Anabel Galster zu “Bindungshormon Oxytozin” - Neurobiologie von Geburt und Beziehung im Spannungsfeld zwischen psychotherapeutischer Chance und Missbrauch als Geburtsintervention
Deutsch, Übersetzung in alle Sprachen möglich. Anmeldelink folgt
04. 06.26, 19 h CET, Franz Renggli: ‘Unsere frühesten Verletzungen’
weitere Informationen folgen
02.07.26, Prof. Dr. Sven Hildebrandt: „Betreuung im Geburtszeitraum“ — Herausforderung von Geduld und Kompetenz. Weitere Informationen folgen
16.07.26 19 h CET, Regina Bücher: “Die ersten Tage eines Embryo und der “Somatic Blueprint”, weitere Informationen folgen
‘Hall of Honor 2026’: Nominierung endet
Am 12. November 2026 werden wieder ganz besondere Menschen in die ‘Hall of honor’ aufgenommen. Welche Person hat nach Ihrer Einschätzung durch wegweisendes Denken, Forschungsgeist, soziales Verantwortungsbewusstsein, Führungsstärke und Einsatz für die Gesundheit in herausragender Weise zu unserem Thema beigetragen hat und wen möchten Sie für die Aufnahme in die Hall of Honor am 12. November 2026 vorschlagen. Die Nominierung endet am 30. April um Mitternacht!
06.05.26: “Belastende Schwangerschaft und kritisches Geburtserleben”
Vortrag online am 6. Mai 2026, 15 — 18 h, Förderverein Normale Geburt e.V.
Es gibt in der sensiblen Phase der Schwangerschaft, während und nach der Geburt viele Anlässe, die die Primärbindung gefährden können. Auch wenn auf den ersten Blick v.a. Kinder und Eltern mit Kaiserschnitterfahrung und von Frühgeborenen, von traumatisierenden Erfahrungen betroffen sein können, geht die Referentin Frau Dr. Ines Brock-Harder in diesem Vortrag auch auf einige andere schwierige Situationen ein. Dabei kann sich schon eine Vorgeschichte mit vorangegangenen Schwangerschaftsverlusten oder stillen Geburten auswirken. Aber auch für Kinder, die durch assistierte Reproduktion entstanden sind, können Anbindungsängste wirksam werden. Besondere Situationen, wie allein überlebende Zwillinge, können ebenfalls die Bindung irritieren.
19.06. — 21.06.26: 9. internationale Bindungsanalyse Tagung
“Von Anfang an verbunden — die Kraft der vorgeburtlichen Beziehung” heisst der Titel dieser Tagung.
Diese Bindungsanalyse-Tagung ist um alles zentriert, was dem Kind innen seit und mit der Verbindung von Samen und Ei widerfuhr. Die Entscheidung von György Hidas, dem Begründer der Bindungsanalyse neben Jenö Raffai, die Bindungsanalyse als präventive Methode sei eine „kopernikanische Wende“, ist nach wie vor stimmig.
Freuen Sie sich auf interessante Referenten, wie Rien Verdult, Ute Auhagen-Stephanos, Klaus Käppeli, Helga Blazy und Viele mehr…
27.06. — 29.06.26: 40. Psychohistorien Tagung
GESELLSCHAFT FÜR PSYCHOHISTORIE UND POLITISCHE PSYCHOLOGIE (GPPP) e.V.
“Kriege verstehen — und was man gegen sie tun kann” online.
Die Mitglieder der GPPP vertreten diese „neue“ Psychohistorie seit den 1970er Jahren. Vorrangig interessiert die GPPP die in der Kindheit und Jugend wurzelnden und oft unbewussten Hintergründe von aktuellen und historischen Entwicklungen, Mentalitäten, gesellschaftlichen Institutionen, kulturellen Normen und politischen Entscheidungen, die Wechselwirkung von Kindheitssozialisation und gesellschaftlichen Inszenierungen.
Die Evolution der Eltern-Kind-Beziehungen ist eine unabhängige Quelle des historischen Wandels, das sagt uns diese psychogenetische Geschichtstheorie. Durch den „Engpass“ der Kindheit werden psychische Strukturen von Generation zu Generation weitergegeben.
– Und damit sind die Praktiken der Kindererziehung mehr als ein beliebiges kulturelles Merkmal einer Gesellschaft neben anderen.….
9.10. — 10.10.26: Internationaler Kongress in Istanbul “Birth Heritage”
Der internationale Kongress wird von unserer Vizepräsidentin Nese Karabekir und dem Vizepräsidenten Dr. Hakan Coker sowie „Hand to Hand for Birth Association“ (NGO) und Istanbul Birth Academy organisiert. Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft von Frau Emine Erdogan (Ehefrau des türkischen Präsidenten Erdogan), in Zusammenarbeit mit dem türkischen Gesundheitsministeriums, der Şule Yüksel Şenler Stiftung und der University of Health Sciences. Die ISPPM unterstützt als Kooperationspartner diesen Weltkongress zur Respektvollen Geburt und gratuliert unseren Vizepräsidenten zu diesem herausragenden Erfolg ihres jahrelangen Engagements in ihrer Heimat.
30.10. — 01.11.26: 38. Jahrestagung ISPPM
Wir sind in der Vorbereitung zur Tagung, Anmeldungen sind demnächst möglich. Thema wird sein:
Bindungshormon Oxytozin
Neurobiologie von Geburt und Beziehung im Spannungsfeld zwischen psychotherapeutischer Chance und Missbrauch als Geburtsintervention
38. Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für Prä- und Perinatale Psychologie und Medizin e.V.
Oxytozin ist ein Schlüsselhormon unseres neurotropen Systems, das ganz wesentlich in zentrale Bereiche unserer sozialen Kompetenz, unserer Bindungs- und Liebesfähigkeit, der Sexualität, der Schmerzregulation und anderer wichtiger Funktionen unseres Körpers regulierend und harmonisierend eingreift. Oxytozin ist ein Botenstoff der Liebe, des Glücks, der Bindung, der Nähe und des Friedens. Es gibt viele Gründe, dieses Hormon zu schützen.
Oxytozin ist aber auch ein wichtiges Hormon bei der Regulation der Geburt. Es sorgt in der Austrittsperiode für einen straffen Muskeltonus der Gebärmutterwand, an dem sich das Kind herausbewegen kann. Es nimmt der Gebärenden den Geburtsschmerz und macht das eigentlich Unerträgliche erträglich. Es sorgt nach der Geburt für die Kontraktion der Gebärmutter und verhindert damit Nachblutungen. Es festigt die Bindung zwischen Mutter und Kind und ermöglicht das Stillen.
Leider wurden und werden die kontraktionsfördernden Eigenschaften des Oxytozins auch als Geburtsintervention missbraucht, um Wehen auszulösen und den Geburtsprozess zu beschleunigen. Dabei wurden die hochempfindlichen Mechanismen der Oxytozinausschüttung und die Gefahr einer Herunterregelung des Rezeptorsystems bei Mutter und Kind trotz seit Jahrzehnten vorhandener Datenlage unterschätzt – mit schwerwiegenden Folgen für Bindung und Stillen.
Die 38.Jahrestagung der ISPPM richtet sich an alle in der Psycho- und Körpertherapie, der Bindungsförderung und in der Geburtshilfe tätigen Berufsgruppen. Sie widmet sich ganz den vielfältigen Aspekten der Nutzung als bindungsförderndes Hormon und des Missbrauchs einer wichtigen Ressource unserer körperlichen, psychosozialen und sexuellen Gesundheit.
Workshopangebot: Wer zu dem Thema “Oxytozin” vor bzw. nach der Tagung (Freitagvormittag, Sonntagnachmittag) einen Workshop anbieten möchte, melde sich bitte bei Elfi Elliot im Sekretariat (elfi.elliot@isppm.ngo) mit Titel und Kurzbeschreibung.
Kindeswohlgefährdung im beruflichen Alltag — Fortbildung des Sachverständigenringes
In unserem beruflichen Alltag tritt die Frage nach einer seelischen Kindeswohlgefährdung direkt oder sekundär regelmäßig auf:
- Bei Umgangsausschlüssen muss eine – in der Regel seelische – Kindeswohlgefährdung vorliegen.
- Bei hochstrittigen Eltern kann durch schwer bewusst oder unbewusst manipulierende Eltern ebenfalls eine seelische Kindeswohlgefährdung entstehen.
- Bei schwer psychisch kranken oder suchtkranken Eltern spielt die seelische Kindeswohlgefährdung eine oft zentrale Rolle.
Der Sachverständigenring bietet am 25. und 26.04.26 eine 2‑tägige Online-Fortbildung zu dem Thema an. Vermittelt werden Kenntnisse und Handwerkszeug zum Erkennen einer seelischen Kindeswohlgefährdung und wichtige Hilfen zur Verschriftlichung. Die Vorstellung eigener Fälle ist ausdrücklich erwünscht! Weitere Infos hier
ZDF Dokumentation Film über verwaiste Geschwister und verwaiste Eltern
Der Redakteur André Autor hat sich erneut an uns gewendet und bittet um Unterstützung für seine Dokumentation über
verwaiste Geschwister und verwaiste Eltern im Alter von 25 — 25 Jahren.
Wenn Sie in Ihrem Bekanntenkreis oder auch in Ihrem Arbeitsfeld junge Menschen kennen mit diesem Schicksal und bereit sind, sich in einer ZDF Dokumentation zu äußern, wenden Sie sich bitte direkt an unser Sekretariat: elfi.elliot@isppm.ngo
Betroffenenrat Sexueller Mißbrauchsfond sucht verlorene Anträge
Der Betroffenenrat des Missbrauchfonds hat sich ebenfalls mit eine Bitte um Unterstützung gemeldet.
Offensichtlich sind Anträge, die beim Fond gestellt wurden “verloren” gegangen im Zusammenhang mit rituellem Missbrauch. Ich selbst habe einen Fall in der Praxis, wo der Betroffenen geraten wurde, ihren Antrag wegen familiären, sexuellen Missbrauch zu stellen und nicht wegen der rituellen Gewalt, damit es genehmigt werden würde. Da das Thema „Eppstein-Akten und der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen“ derzeit im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit steht, werden diese “verlorene” gegangenen Anträge gesucht.
Angelika Oetken, Co-Sprecherin des Betroffenenbeirats beim Fonds Sexueller Missbrauch, hat uns auf die Stellungnahme des Betroffenenbeirats hingewiesen. Diese bietet wichtige Einblicke und Perspektiven. Hier ihre Mail
Stellungnahme Frau I. Behrmann zum NiPT Test
Frau Irene Behrmann, Mitglied im Beirat von GreenBirth e. V., hat nach einem Vortrag von Frau Hermeier (MdB) folgenden Brief geschrieben und ist tiefer auf den NiPT Test eingegangen.
ISPPM Stellungnahme zum ersten Entwurf der Strukturreform des Kinder- und Jugendhilfe Gesetzes
Das Bundesministerium hatte uns angeschrieben und um eine Stellungnahme zum ersten Entwurf der Strukturreform des Kinder- und Jugendhilfe Gesetzes gebeten.
SWR-Bericht über Kaiserschnitte ohne Narkose
Kaiserschnitte, bei denen die Betäubung nicht wirkt – das kommt nach REPORT MAINZ-Recherchen häufiger vor als bekannt. Die Leitlinien für Kaiserschnitte werden gerade überarbeitet.
ACHTUNG: Die Schilderungen sind schonungslos und können bei Betroffenen oder sensiblen Leser:innen emotionale Reaktionen auslösen!
Verfassungsbeschwerde
Der Verein “gerechte Geburt” e.V. von Mascha Grieschat, sie ist seit vielen Jahren aktiv im Netzwerk INIS bereitet eine Verfassungsklage gegen die Bundesregierung vor. Seit 2019 ist die Bundesregierung nicht ihrer Aufgabe nachgekommen, die in der Regierungserklärung steht, die Geburtskultur in Deutschland zu verbessern. Wir berichteten darüber, dass 2 Frauen (eine Hebamme und eine Anwältin) bereits diesbezüglich eine Verfassungsklage eingereicht haben, die im 2. Anlauf angenommen wurde. Der Verein “gerechte Geburt” ist mit den umfassenden Anforderung einer Klagestellung beschäftigt. Wer sie unterstützen und Spenden möchte:
Buch: Und dann rutschte die Seele nach rechts
Im März ist das Buch zur Jahrestagung des Psychohistorien Vereins 2025 im Mattes Verlag erschienen.
Christian Lackner, Ludwig Janus, Winfried Kurth, Heinrich J. Reiß (Hg.), unter Mitarbeit von Stephan Weidenhaupt haben sich mit diesem Thema befasst. Es beinhaltet psychohistorische Analysen des Zeitgeschehens und konkrete Vorschläge für die nächsten Schritte im gesellschaftlichen Handeln. Hier weitere Informationen.
Hilfetelefon Türkei — Silent Power Turkiye
Nese Karabekir berichtet:
Unser Projekt „Silent Power Turkiye“ steht kurz vor dem Start mit 45 Freiwilligen. Das Projekt wird vom Verein „Hand in Hand for Birth“ (NGO) organisiert und orientiert sich am ISPPM-Help-Line-Projekt. Derzeit verfügen wir über einen Callcenter-Trainer, der bereit ist, eine eintägige Präsenzschulung durchzuführen, einen Anwalt, der uns bei rechtlichen Fragen unterstützt, einen Koordinator für die Leitung des gesamten Projekts, ein Sekretariat für die Organisation der Schichten und der Freiwilligen sowie deren Vertretungen und einen Social-Media-Manager für die Erstellung von Ankündigungen und Plakaten. Lesen Sie hier weiter
Studie Nobelpreisträger James Heckman
Es gibt eine für uns beachtenswerte Studie von Dr. James Heckman, in der die langfristigen Folgen von Vernachlässigung, Stress und Trauma während der ersten Lebensphase deutlich wird. Der Fokus liegt dabei auf der finanziellen Belastung für die Gesellschaft. Gerne stellen wir Ihnen diese wissenschaftliche Arbeit zu Verfügung.
15.08.26: Musik für Frühgeborene, Konzert
Zum ersten Mal konnte mit der Studie “Musik für Frühgeborene” wissenschaftlich nachgewiesen werden, wie die Erfahrung spezifischer Klanginterventionen komplexe physiologische Prozesse in Gang setzt, etwa bei der Entwicklung des menschlichen Gehirns. Bereits die bisher gewonnenen Erkenntnisse der Genfer Studie eröffnen ganz neue Perspektiven innerhalb der Neurowissenschaft. Im Rahmen des Schweizer Bildungsfestivals wird Andreas Vollenweider am Samstag Abend ein Konzert geben.
Wir wünschen Ihnen, dass Sie die längeren, wärmeren und meist sonnigen Tage genießen können und Kraft von den vielen Blütenfarben und dem frischen Grün schöpfen!
Hinweise zu weiteren Rundbriefen siehe unten.
Mit herzlichen Grüßen
Kola B. Brönner und Elfi Elliot
für den Vorstand und Sekretariat
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