HILFETELEFON SCHWIERIGE GEBURT: 0228 9295 9970

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Rundbrief

April 2026

Liebe Mitglieder und interessierte Leserinnen und Leser,

so wie der Frühling in der Natur seine Vielfalt entfaltet, zeigt und leuchtet, so viel Bewegung ist zur Zeit im prä- und perinatalen Feld!

So haben uns in den letzten Wochen  viele Informationen erreicht, nehmen Sie sich ein wenig Zeit für all die interessanten Aktivitäten:

Martina Takacs und Kola B. Brönner sind frisch zurück von dem diesjährigen ENCA Treffen in Warschau. Auch dieses Jahr waren die Aktivitäten der Vereine europäischer Länder beeindruckend und sehr bereichernd. Länderübergreifende Zusammenarbeit gegen Gewalt unter Geburt mit entsprechenden Untersuchungen und Studien. Wir sahen ein Hebammenmuseum!!! Es war sehr berührend im Vergleich zu Deutschland, wie Hebammen z.B. mit einer Ahnengalerie geachtet werden und mit Stolz die alten Bücher gezeigt wurden, in denen das Hebammenwissen schon im 17. Jahrhundert überliefert wurde. Ein ausführlicherer Bericht kommt im 2. Teil des Rundbriefes, den wir in Kürze senden werden.

 

 

Netzwerktreffen

Wir begin­nen mit den Netz­werktref­fen der kom­men­den Wochen:

23.04.26, 19.30h CET, Matthew App­le­ton: ‘Jedes Baby hat eine Geschich­te zu erzäh­len. Eine Ein­füh­rung in die inte­gra­ti­ve Baby­the­ra­pie’

Babys ver­ra­ten durch ihre Kör­per­spra­che viel über ihre Erfah­run­gen wäh­rend der Geburt und im vor­ge­burt­li­chen Leben. Die­se Kör­per­spra­che ist sowohl aus­drucks­stark als auch sehr spe­zi­fisch, wird jedoch sowohl von Eltern als auch von Fach­leu­ten weit­ge­hend igno­riert, da sie als bedeu­tungs­los ange­se­hen wird. Wenn sie jedoch wahr­ge­nom­men und ange­mes­sen dar­auf reagiert wird, kön­nen Babys die Trau­ma­ta, die sie in sich tra­gen, hei­len. Die­ses Web­i­nar ent­hält einen Film über die the­ra­peu­ti­sche Arbeit mit Babys und eine Ein­füh­rung in die Prin­zi­pi­en der Inte­gra­ti­ven Baby­the­ra­pie (IBT).

Eng­lisch, Über­set­zung in alle Spra­chen mög­lich, Anmel­dung hier: https://isppm.ngo/?fluent-form=111

26. April 26, 18 — 20.30 h CET euro­pä­isch-ame­ri­ka­ni­sche Psy­cho­his­to­ri­en Tagung

In ihrem Bestre­ben, die psy­cho­his­to­ri­sche For­schung zu ver­tie­fen und aus­zu­wei­ten, ver­an­stal­tet die Inter­na­tio­nal Psy­cho­his­to­ri­cal Asso­cia­ti­on (IPhA) eine the­men­spe­zi­fi­sche Kon­fe­renz, die euro­päi­sche Per­spek­ti­ven auf die psy­cho­lo­gi­schen Grund­la­gen von Geschich­te und Gesell­schaft in den Vor­der­grund rückt.
Die­se Ver­an­stal­tung schafft einen Raum, um zu unter­su­chen, wie ent­wick­lungs­be­zo­ge­ne, kul­tu­rel­le und his­to­ri­sche Kon­tex­te sowohl das Leben des Ein­zel­nen als auch kol­lek­ti­ve Pro­zes­se prä­gen und wie die­se Dimen­sio­nen stär­ker in die psy­cho­his­to­ri­sche Arbeit inte­griert wer­den kön­nen. Tagung in eng­lisch. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen hier

17.05.26 Netz­werktref­fen mit dem Hil­fe­te­le­fon Deutsch­land wird  ver­tragt.

Im Rah­men der inter­na­tio­na­len Woche zur Respekt­vol­len Geburt die­ses Jahr mit dem Slo­gan “Birth loud — Be prowd” bie­ten wir 2 Netz­werktref­fen an:

20.05.26, 18.30h CET Sym­po­si­um mit Prof. Dr. Sven Hil­de­brandt, Esther Göbel,  D. Lud­wig Janus, Maya Ker­pe­nisan und Ana­bel Gals­ter  zu “Bin­dungs­hor­mon Oxy­to­zin” - Neu­ro­bio­lo­gie von Geburt und Bezie­hung im Span­nungs­feld zwi­schen psy­cho­the­ra­peu­ti­scher Chan­ce und Miss­brauch als Geburts­in­ter­ven­ti­on
Deutsch, Über­set­zung in alle Spra­chen mög­lich. Anmel­de­link folgt

04. 06.26, 19 h CET, Franz Renggli: ‘Unse­re frü­hes­ten Ver­let­zun­gen’
wei­te­re Infor­ma­tio­nen fol­gen

02.07.26, Prof. Dr. Sven Hil­de­brandt: „Betreu­ung im Geburts­zeit­raum“ — Her­aus­for­de­rung von Geduld und Kom­pe­tenz. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fol­gen

16.07.26 19 h CET, Regi­na Bücher: “Die ers­ten Tage eines Embryo und der “Soma­tic Blue­print”, wei­te­re Infor­ma­tio­nen fol­gen

‘Hall of Honor 2026’: Nominierung endet

Am 12. Novem­ber 2026  wer­den wie­der ganz beson­de­re Men­schen in die ‘Hall of honor’ auf­ge­nom­men. Wel­che Per­son hat nach Ihrer Ein­schät­zung durch weg­wei­sen­des Den­ken, For­schungs­geist, sozia­les Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein, Füh­rungs­stär­ke und Ein­satz für die Gesund­heit in her­aus­ra­gen­der Wei­se zu unse­rem The­ma bei­getra­gen hat und wen möch­ten Sie für die Auf­nah­me in die Hall of Honor am 12. Novem­ber 2026 vor­schla­gen. Die Nomi­nie­rung endet am 30. April um Mit­ter­nacht!

Hier kön­nen Sie Vor­schlä­ge ein­brin­gen.

06.05.26: “Belastende Schwangerschaft und kritisches Geburtserleben”

Vor­trag online am 6. Mai 2026, 15 — 18 h, För­der­ver­ein Nor­ma­le Geburt e.V.

Es gibt in der sen­si­blen Pha­se der Schwan­ger­schaft, wäh­rend und nach der Geburt vie­le Anläs­se, die die Pri­mär­bin­dung gefähr­den kön­nen. Auch wenn auf den ers­ten Blick v.a. Kin­der und Eltern mit Kai­ser­schnit­t­er­fah­rung und von Früh­ge­bo­re­nen, von trau­ma­ti­sie­ren­den Erfah­run­gen betrof­fen sein kön­nen, geht die Refe­ren­tin Frau Dr. Ines Brock-Har­der in die­sem Vor­trag auch auf eini­ge ande­re schwie­ri­ge Situa­tio­nen ein. Dabei kann sich schon eine Vor­ge­schich­te mit vor­an­ge­gan­ge­nen Schwan­ger­schafts­ver­lus­ten oder stil­len Gebur­ten aus­wir­ken. Aber auch für Kin­der, die durch assis­tier­te Repro­duk­ti­on ent­stan­den sind, kön­nen Anbin­dungs­ängs­te wirk­sam wer­den. Beson­de­re Situa­tio­nen, wie allein über­le­ben­de Zwil­lin­ge, kön­nen eben­falls die Bin­dung irri­tie­ren.

Wei­te­re Infos hier

19.06. — 21.06.26: 9. internationale Bindungsanalyse Tagung

“Von Anfang an ver­bun­den — die Kraft der vor­ge­burt­li­chen Bezie­hung” heisst der Titel die­ser Tagung.

Die­se Bin­dungs­ana­ly­se-Tagung ist  um alles zen­triert, was dem Kind innen seit und mit der Ver­bin­dung von Samen und Ei wider­fuhr. Die Ent­schei­dung von Györ­gy Hidas, dem Begrün­der der Bin­dungs­ana­ly­se neben Jenö Raf­fai, die Bin­dungs­ana­ly­se als prä­ven­ti­ve Metho­de sei eine „koper­ni­ka­ni­sche Wen­de“, ist nach wie vor stim­mig.

Freu­en Sie sich auf inter­es­san­te Refe­ren­ten, wie Rien Ver­dult, Ute Auha­gen-Ste­pha­nos, Klaus Käp­pe­li, Hel­ga Bla­zy und Vie­le mehr…

Infos zur Tagung hier

27.06. — 29.06.26: 40. Psychohistorien Tagung

GESELLSCHAFT FÜR PSYCHOHISTORIE UND POLITISCHE PSYCHOLOGIE (GPPP) e.V.

“Krie­ge ver­ste­hen — und was man gegen sie tun kann” online.

Die Mit­glie­der der GPPP ver­tre­ten die­se „neue“ Psy­cho­his­to­rie seit den 1970er Jah­ren. Vor­ran­gig inter­es­siert die GPPP die in der Kind­heit und Jugend wur­zeln­den und oft unbe­wuss­ten Hin­ter­grün­de von aktu­el­len und his­to­ri­schen Ent­wick­lun­gen, Men­ta­li­tä­ten, gesell­schaft­li­chen Insti­tu­tio­nen, kul­tu­rel­len Nor­men und poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen, die Wech­sel­wir­kung von Kind­heits­so­zia­li­sa­ti­on und gesell­schaft­li­chen Insze­nie­run­gen.

Die Evo­lu­ti­on der Eltern-Kind-Bezie­hun­gen ist eine unab­hän­gi­ge Quel­le des his­to­ri­schen Wan­dels, das sagt uns die­se psy­cho­ge­ne­ti­sche Geschichts­theo­rie. Durch den „Eng­pass“ der Kind­heit wer­den psy­chi­sche Struk­tu­ren von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on wei­ter­ge­ge­ben.
– Und damit sind die Prak­ti­ken der Kin­der­er­zie­hung mehr  als ein belie­bi­ges kul­tu­rel­les Merk­mal einer Gesell­schaft neben ande­ren.….

Hier wei­te­re Infos

9.10. — 10.10.26: Internationaler Kongress in Istanbul “Birth Heritage”

Der inter­na­tio­na­le Kon­gress wird von unse­rer Vize­prä­si­den­tin Nese Kara­be­kir und dem Vize­prä­si­den­ten Dr. Hakan Coker sowie „Hand to Hand for Birth Asso­cia­ti­on“ (NGO) und Istan­bul Birth Aca­de­my orga­ni­siert. Der Kon­gress steht unter der Schirm­herr­schaft von Frau Emi­ne Erdo­gan (Ehe­frau des tür­ki­schen Prä­si­den­ten Erdo­gan), in Zusam­men­ar­beit mit dem tür­ki­schen Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums, der Şule Yük­sel Şen­ler Stif­tung und  der Uni­ver­si­ty of Health Sci­en­ces.  Die ISPPM unter­stützt als Koope­ra­ti­ons­part­ner die­sen Welt­kon­gress zur Respekt­vol­len Geburt und gra­tu­liert unse­ren Vize­prä­si­den­ten zu die­sem her­aus­ra­gen­den Erfolg ihres jah­re­lan­gen Enga­ge­ments in ihrer Hei­mat.

30.10. — 01.11.26: 38. Jahrestagung ISPPM

Wir sind in der Vor­be­rei­tung zur Tagung, Anmel­dun­gen sind dem­nächst mög­lich. The­ma wird sein:

Bin­dungs­hor­mon Oxy­to­zin

Neu­ro­bio­lo­gie von Geburt und Bezie­hung im Span­nungs­feld zwi­schen psy­cho­the­ra­peu­ti­scher Chan­ce und Miss­brauch als Geburts­in­ter­ven­ti­on

38. Jah­res­ta­gung der Inter­na­tio­na­len Gesell­schaft für Prä- und Peri­na­ta­le Psy­cho­lo­gie und Medi­zin e.V.

Oxy­to­zin ist ein Schlüs­sel­hor­mon unse­res neu­ro­tro­pen Sys­tems, das ganz wesent­lich in zen­tra­le Berei­che unse­rer sozia­len Kom­pe­tenz, unse­rer Bin­dungs- und Lie­bes­fä­hig­keit, der Sexua­li­tät, der Schmerz­re­gu­la­ti­on und ande­rer wich­ti­ger Funk­tio­nen unse­res Kör­pers regu­lie­rend und har­mo­ni­sie­rend ein­greift. Oxy­to­zin ist ein Boten­stoff der Lie­be, des Glücks, der Bin­dung, der Nähe und des Frie­dens. Es gibt vie­le Grün­de, die­ses Hor­mon zu schüt­zen.

Oxy­to­zin ist aber auch ein wich­ti­ges Hor­mon bei der Regu­la­ti­on der Geburt. Es sorgt in der Aus­tritts­pe­ri­ode für einen straf­fen Mus­kel­to­nus der Gebär­mut­ter­wand, an dem sich das Kind her­aus­be­we­gen kann. Es nimmt der Gebä­ren­den den Geburts­schmerz und macht das eigent­lich Uner­träg­li­che erträg­lich. Es sorgt nach der Geburt für die Kon­trak­ti­on der Gebär­mut­ter und ver­hin­dert damit Nach­blu­tun­gen. Es fes­tigt die Bin­dung zwi­schen Mut­ter und Kind und ermög­licht das Stil­len.

Lei­der wur­den und wer­den die kon­trak­ti­ons­för­dern­den Eigen­schaf­ten des Oxy­to­zins auch als Geburts­in­ter­ven­ti­on miss­braucht, um Wehen aus­zu­lö­sen und den Geburts­pro­zess zu beschleu­ni­gen. Dabei wur­den die hoch­emp­find­li­chen Mecha­nis­men der Oxy­to­zin­aus­schüt­tung und die Gefahr einer Her­un­ter­re­ge­lung des Rezep­tor­sys­tems bei Mut­ter und Kind trotz seit Jahr­zehn­ten vor­han­de­ner Daten­la­ge unter­schätzt – mit schwer­wie­gen­den Fol­gen für Bin­dung und Stil­len.

Die 38.Jahrestagung der ISPPM rich­tet sich an alle in der Psycho- und Kör­per­the­ra­pie, der Bin­dungs­för­de­rung und in der Geburts­hil­fe täti­gen Berufs­grup­pen. Sie wid­met sich ganz den viel­fäl­ti­gen Aspek­ten der Nut­zung als bin­dungs­för­dern­des Hor­mon und des Miss­brauchs einer wich­ti­gen Res­sour­ce unse­rer kör­per­li­chen, psy­cho­so­zia­len und sexu­el­len Gesund­heit.

Work­shop­an­ge­bot: Wer zu dem The­ma “Oxy­to­zin” vor bzw. nach der Tagung (Frei­tag­vor­mit­tag, Sonn­tag­nach­mit­tag) einen Work­shop anbie­ten möch­te, mel­de sich bit­te bei Elfi Elli­ot im Sekre­ta­ri­at (elfi.elliot@isppm.ngo) mit Titel und Kurz­be­schrei­bung.

 

 

Kindeswohlgefährdung im beruflichen Alltag — Fortbildung des Sachverständigenringes

In unse­rem beruf­li­chen All­tag tritt die Fra­ge nach einer see­li­schen Kin­des­wohl­ge­fähr­dung direkt oder sekun­där regel­mä­ßig auf:

  • Bei Umgangs­aus­schlüs­sen muss eine – in der Regel see­li­sche – Kin­des­wohl­ge­fähr­dung vor­lie­gen.
  • Bei hoch­strit­ti­gen Eltern kann durch schwer bewusst oder unbe­wusst mani­pu­lie­ren­de Eltern eben­falls eine see­li­sche Kin­des­wohl­ge­fähr­dung ent­ste­hen.
  • Bei schwer psy­chisch kran­ken oder sucht­kran­ken Eltern spielt die see­li­sche Kin­des­wohl­ge­fähr­dung eine oft zen­tra­le Rol­le.

Der Sach­ver­stän­di­gen­ring bie­tet am 25. und 26.04.26 eine 2‑tägige Online-Fort­bil­dung zu dem The­ma an. Ver­mit­telt wer­den Kennt­nis­se und Hand­werks­zeug zum Erken­nen einer see­li­schen Kin­des­wohl­ge­fähr­dung und wich­ti­ge Hil­fen zur Ver­schrift­li­chung. Die Vor­stel­lung eige­ner Fäl­le ist aus­drück­lich erwünscht! Wei­te­re Infos hier

ZDF Dokumentation Film über verwaiste Geschwister und verwaiste Eltern

Der Redak­teur André Autor hat sich erneut an uns gewen­det und bit­tet um Unter­stüt­zung für sei­ne Doku­men­ta­ti­on über

ver­wais­te Geschwis­ter und ver­wais­te Eltern im Alter von 25 — 25 Jah­ren.

Wenn Sie in Ihrem Bekann­ten­kreis oder auch in Ihrem Arbeits­feld jun­ge Men­schen ken­nen mit die­sem Schick­sal und bereit sind, sich in einer ZDF Doku­men­ta­ti­on zu äußern, wen­den Sie sich bit­te direkt an unser Sekre­ta­ri­at: elfi.elliot@isppm.ngo

Betroffenenrat Sexueller Mißbrauchsfond sucht verlorene Anträge

Der Betrof­fe­nen­rat des Miss­brauch­fonds hat sich eben­falls mit eine Bit­te um Unter­stüt­zung gemel­det.

Offen­sicht­lich sind Anträ­ge, die beim Fond gestellt wur­den “ver­lo­ren” gegan­gen im  Zusam­men­hang mit ritu­el­lem Miss­brauch. Ich selbst habe einen Fall in der Pra­xis, wo der Betrof­fe­nen gera­ten wur­de, ihren Antrag wegen fami­liä­ren, sexu­el­len Miss­brauch zu stel­len und nicht wegen der ritu­el­len Gewalt, damit es geneh­migt wer­den wür­de. Da das The­ma „Eppstein-Akten und der Miss­brauch von Kin­dern und Jugend­li­chen“ der­zeit im Fokus der öffent­li­chen Auf­merk­sam­keit steht, wer­den die­se “ver­lo­re­ne” gegan­ge­nen Anträ­ge gesucht.

Ange­li­ka Oet­ken, Co-Spre­che­rin des Betrof­fe­nen­bei­rats beim Fonds Sexu­el­ler Miss­brauch, hat uns auf die Stel­lung­nah­me des Betrof­fe­nen­bei­rats hin­ge­wie­sen. Die­se bie­tet wich­ti­ge Ein­bli­cke und Per­spek­ti­ven. Hier ihre Mail

Stellungnahme Frau I. Behrmann zum NiPT Test

Frau Ire­ne Behr­mann, Mit­glied im Bei­rat von Green­Birth e. V.,  hat nach einem Vor­trag von Frau Her­mei­er (MdB) fol­gen­den Brief geschrie­ben und ist tie­fer auf den NiPT Test ein­ge­gan­gen.

ISPPM Stellungnahme zum ersten Entwurf der Strukturreform des Kinder- und Jugendhilfe Gesetzes

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um hat­te uns ange­schrie­ben und um eine Stel­lung­nah­me zum ers­ten Ent­wurf der Struk­tur­re­form des Kin­der- und Jugend­hil­fe Geset­zes gebe­ten.

Lesen Sie hier

SWR-Bericht über Kaiserschnitte ohne Narkose

Kai­ser­schnit­te, bei denen die Betäu­bung nicht wirkt – das kommt nach REPORT MAINZ-Recher­chen häu­fi­ger vor als bekannt. Die Leit­li­ni­en für Kai­ser­schnit­te wer­den gera­de über­ar­bei­tet.

ACHTUNG: Die Schil­de­run­gen sind scho­nungs­los und kön­nen bei Betrof­fe­nen oder sen­si­blen Leser:innen emo­tio­na­le Reak­tio­nen aus­lö­sen!

Das Video kann man sich hier anschau­en.

Verfassungsbeschwerde

Der Ver­ein “gerech­te Geburt” e.V. von Mascha Grie­schat, sie ist seit vie­len Jah­ren aktiv im Netz­werk INIS berei­tet eine Ver­fas­sungs­kla­ge gegen die Bun­des­re­gie­rung vor. Seit 2019 ist die Bun­des­re­gie­rung nicht ihrer Auf­ga­be nach­ge­kom­men, die in der Regie­rungs­er­klä­rung steht, die Geburts­kul­tur in Deutsch­land zu ver­bes­sern. Wir berich­te­ten dar­über, dass 2 Frau­en (eine Heb­am­me und eine Anwäl­tin) bereits dies­be­züg­lich eine Ver­fas­sungs­kla­ge ein­ge­reicht haben, die im 2. Anlauf ange­nom­men wur­de. Der Ver­ein “gerech­te Geburt” ist mit den umfas­sen­den Anfor­de­rung einer Kla­ge­stel­lung beschäf­tigt. Wer sie unter­stüt­zen und Spen­den möch­te:

Hier kann gespen­det wer­den.

Buch: Und dann rutschte die Seele nach rechts

Im März ist das Buch zur Jah­res­ta­gung des Psy­cho­his­to­ri­en  Ver­eins 2025 im Mat­tes Ver­lag erschie­nen.

Chris­ti­an Lack­ner, Lud­wig Janus, Win­fried Kurth, Hein­rich J. Reiß (Hg.), unter Mit­ar­beit von Ste­phan Wei­den­haupt haben sich mit die­sem The­ma befasst. Es beinhal­tet psy­cho­his­to­ri­sche Ana­ly­sen des Zeit­ge­sche­hens und kon­kre­te Vor­schlä­ge für die nächs­ten Schrit­te im gesell­schaft­li­chen Han­deln.  Hier wei­te­re Infor­ma­tio­nen.

Hilfetelefon Türkei — Silent Power Turkiye

Nese Kara­be­kir berich­tet:

Unser Pro­jekt „Silent Power Tur­ki­ye“ steht kurz vor dem Start mit 45 Frei­wil­li­gen. Das Pro­jekt wird vom Ver­ein „Hand in Hand for Birth“ (NGO) orga­ni­siert und ori­en­tiert sich am ISPPM-Help-Line-Pro­jekt. Der­zeit ver­fü­gen wir über einen Call­cen­ter-Trai­ner, der bereit ist, eine ein­tä­gi­ge Prä­senz­schu­lung durch­zu­füh­ren, einen Anwalt, der uns bei recht­li­chen Fra­gen unter­stützt, einen Koor­di­na­tor für die Lei­tung des gesam­ten Pro­jekts, ein Sekre­ta­ri­at für die Orga­ni­sa­ti­on der Schich­ten und der Frei­wil­li­gen sowie deren Ver­tre­tun­gen und einen Social-Media-Mana­ger für die Erstel­lung von Ankün­di­gun­gen und Pla­ka­ten. Lesen Sie hier wei­ter

Studie Nobelpreisträger James Heckman

Es gibt eine für uns beach­tens­wer­te Stu­die von Dr. James Heck­man, in der die lang­fris­ti­gen Fol­gen von Ver­nach­läs­si­gung, Stress und Trau­ma wäh­rend der ers­ten Lebens­pha­se deut­lich wird. Der Fokus liegt dabei auf der finan­zi­el­len Belas­tung für die Gesell­schaft. Ger­ne stel­len wir Ihnen die­se wis­sen­schaft­li­che Arbeit zu Ver­fü­gung.

Lesen Sie hier mehr

15.08.26: Musik für Frühgeborene, Konzert

Zum ers­ten Mal konn­te mit der Stu­die “Mu­sik für Früh­ge­bo­re­ne” wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­sen wer­den, wie die Er­fah­rung spe­zi­fi­scher Klang­in­ter­ven­tio­nen kom­ple­xe phy­sio­lo­gi­sche Pro­zes­se in Gang setzt, et­wa bei der Ent­wick­lung des mensch­li­chen Ge­hirns. Be­reits die bis­her ge­won­ne­nen Er­kennt­nis­se der Gen­fer Stu­die er­öff­nen ganz neue Per­spek­ti­ven in­ner­halb der Neu­ro­wis­sen­schaft. Im Rah­men des Schwei­zer Bil­dungs­fes­ti­vals wird Andre­as Vol­lenwei­der am Sams­tag Abend ein Kon­zert geben.

Wei­te­re Infos hier

Wir wün­schen Ihnen, dass Sie die län­ge­ren, wär­me­ren und meist son­ni­gen Tage genie­ßen kön­nen und Kraft von den vie­len Blü­ten­far­ben und dem fri­schen Grün schöp­fen!

Hin­wei­se zu wei­te­ren Rund­brie­fen sie­he unten.

Mit herz­li­chen Grü­ßen

Kola B. Brön­ner und Elfi Elli­ot
für den Vor­stand und Sekre­ta­ri­at

Kommende Termine

14. Mai 2026   –   8–18 Uhr
Salzburger Körperpsychotherapietage
16. Mai 2026   –   8–18 Uhr
Neue Ausbildungsgruppe in Bindungsanalyse (BA) in Köln
18. Mai 2026   –   8–18 Uhr
ENCA: Internationale Woche für respektvolle Geburt
20. Mai 2026   –   16–19 Uhr
Frieder Pfrommer: Was Kinder uns über die ersten 1000 Tage im Spiel erzählen
20. Mai 2026   –   18:30–20 Uhr
Symposium über die Bedeutung des Hormons ‘Oxytocin’
21. Mai 2026   –   9:30–13:30 Uhr
Frieder Pfrommer: Die Bedeutung Prä- und Perinataler Aspekte im Umgang mit Kindern
27. Mai 2026   –   8–18 Uhr
Selbsterfahrungsworkshop zur Verarbeitung vorgeburtlicher und geburtlicher Erfahrungen
27. Mai 2026   –   19–20:30 Uhr
GAIMH — Online-Treffen in der Arbeitsgruppe Prä- und Perinatalen Psychologie

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